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„Meine Mission ist es, die Lücke an Bewegungsvielfalt für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung zu schließen!“

Appel Christina

Ein jeder Mensch, mit und ohne Beeinträchtigung, sollte die Möglichkeit bekommen, Sport ausüben zu können. Das Augenmerk richtet sich auf die Selbstbestimmung, das Chancengleichheitsgesetz und die Menschenwürde, so wie es die UN-Behindertenrechtskonvention vorsieht. Meine Angebote sind abgestimmt für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Beeinträchtigung.

Mein Ziel ist es, Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung eine Möglichkeit zu bieten, ihre sportlichen Vorlieben und dem Drang nach Bewegung ausleben zu können. Integration ist ein Schritt in die richtige Richtung. Damit Menschen mit Beeinträchtigung in unserer Gesellschaft dieselben Chancen und Möglichkeiten bekommen, ist es wichtig, einen weiteren großen Schritt zu gehen – Stichwort: Inklusion. Dann – und nur dann – können wir von Chancengleichheit sprechen.

Mein Job ist es, jedem Menschen ein Bewegungsangebot stellen zu können, von Bettlägerigen bis hin zum übermotivierten Bewegungs-Fanatiker mit geistiger Beeinträchtigung. Da wir alle Geschöpfe Gottes sind und ich jeden Menschen als eigenständiges Individuum sehe, achte ich bei meinen Angeboten darauf, eine einheitliche Struktur im Ablauf beizubehalten. Die Inhalte jedoch variieren und passen sich dem Einzelnen an.

Flexibilität ist eine Eigenschaft, die in meinem Berufsalltag eine große Rolle spielt. Es bestehen verschiedenste örtliche Möglichkeiten, Sport und Bewegung auszuüben, sei es im Schwimmbad, Outdoor (Ski fahren, wandern, laufen, etc.), Hausbesuche und Besuche in Institutionen. Dabei richte ich mich stets an den Wunsch meiner Kunden und Kundinnen.

Das sportliche Ziel wird immer gemeinsam mit dem betroffenen Sportler bzw. der Sportlerin und gegebenenfalls mit seiner Bezugsperson definiert. Individualität hat hohen Stellenwert, jeder Mensch ist ein Individuum und somit wird jede Einheit personen- oder gruppenbezogen gestaltet.

Ich achte in der Praxis darauf, die verschiedensten Fähigkeitslevel auf eine gemeinsame Ebene zu bringen. Ziel ist es, dass dabei niemand unter- aber auch nicht überfordert wird. Dies wird bei meinen Bewegungseinheiten mit Hilfe von Spielpädagogik, den sogenannten „New-Games“, umgesetzt.

 

„Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.“

Dirk Nowitzki

 

„New Games“ wurden in den 60er Jahren in den Vereinigten Staaten während der Flower-Power-Ära erfunden. Dabei werden wettkampfähnliche Situationen und somit die Angst vor dem Versagen vermieden. Motivation und die Freude an der Bewegung sollten immer im Mittelpunkt stehen.

Zu Wettkampfsituationen kommt es nur dann, wenn ausdrücklich der Wunsch meiner Kunden und Kundinnen vorliegt. Dies kann zum Beispiel die Vorbereitung für Special Olympics sein oder anderen Meisterschaften.

Ein Miteinander, ein respektvoller und freundlicher Umgang sowie Freude an der Bewegung zeichnen meine Arbeit aus. Egal wie klein oder groß die Schritte sind, wichtig ist mir, dass jeder Einzelne seine Ziele erreicht und dabei immer wieder mit Erfolgserlebnissen belohnt wird.

Damit sich Menschen mit Beeinträchtigungen frei entfalten und selbstbestimmt leben können, ist es unsere Aufgabe, ihnen diese Möglichkeiten zu schaffen. Jeder und jede sollte die Chance bekommen, gesellschaftliche Angebote nützen zu können und diese frei zu wählen.

 

„Eine Behinderung muss keine Verhinderung sein.“

Walter Ludin

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