“Meine Mission ist es, die Lücke an Bewegungsvielfalt für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung zu schließen!”

Appel Christina

Sportpädagogisches Förderkonzept (SPF) für Menschen mit mentaler und mehrfacher Beeinträchtigung

Aufgrund meiner fünfjährigen Berufserfahrung in den verschiedensten Sozialbereichen und meiner sportlichen Erziehung, habe ich ein sportpädagogisches Förderkonzept (SPF) erstellt. Dieses orientiert sich an den Bedürfnissen meiner Kunden und ermöglicht es mir, Menschen mit Beeinträchtigung zu fördern. Mein Konzept ist eine leicht umsetzbare Methode im Behindertenbereich und dient so der Förderung der Motorik und Persönlichkeitsentwicklung.

Mein Konzept basiert auf den Handlungskompetenzen der Motopädagogik sowie dem Freizeitsport. Das zielgerichtete Lernumfeld fördert die Fein- und Grobmotorik sowie die Ich-, Sach-, und Sozialkompetenz.

Sicherheit und das Gefühl “Ich fühle mich wohl” spielen bei den Bewegungseinheiten eine entscheidende Rolle. Daher schaffe ich für die Sportler einen Ordnungsrahmen, der ihnen hilft, sich besser in Raum und Zeit orientieren zu können. Um dem Wort „Freizeitsport“ gerecht zu werden, achte ich darauf, wettkampfähnliche Situationen zu vermeiden.

Eine abwechslungsreich gestaltete Bewegungseinheit gibt dem Sportler die Möglichkeit, seine Stärken weiter auszubauen und seine Schwächen zu fördern. Kenne ich die Förderziele und weiß, was der Betroffene erreichen will, so kann ich ein individuelles Bewegungskonzept erstellen. Eine Bewegungseinheit kann in einer 1:1- oder Gruppeneinheit stattfinden. Beides kann in Form von Hausbesuchen bis hin zu Besuchen im Fitnessstudio, Schwimmbad, Behinderteneinrichtung sowie Outdoor stattfinden.

Zusammenarbeit:

Die intensive Zusammenarbeit mit den Eltern, Angehörigen und Betreuern, beispielsweise für Erstgespräche und Betreuercoachings, ist ein wichtiger Aspekt meines Konzeptes.

Ziel:

Mein Ziel ist es, für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung eine Bewegungseinheit zu schaffen, welche die Motorik erhält und im besten Fall fördert. Ein weiteres Augenmerk liegt auf den Ebenen der Persönlichkeitsentwicklung, wodurch die Lebensqualität des mental beeinträchtigten Sportlers verbessert und maximiert werden kann. Meine Arbeit versteht sich präventiv und nicht als Maßnahme einer Rehabilitation.

Folgende Bereiche werden durch mein Konzept erweitert:

  • Ich-Kompetenz
  • Sozialkompetenz
  • Sachkompetenz
  • Selbstwahrnehmung
  • Selbstvertrauen
  • Selbständigkeit
  • Kognitive Entwicklung (Farb-, Zahlen- und Ziffernverständnis)
  • Motorische Entwicklung
  • Kreativität

Das BPFK unterstützt Angehörige und Betreuer in folgenden Bereichen:

  • Förder-, und Spielideen für zu Hause
  • Besseres Verständnis zwischen den Betroffenen und den Angehörigen/Betreuern
  • Herausfordernde Situationen werden besser/gelassener durch den Betoffenen gemeistert
  • Der Umgang in herausfordernden Situationen fällt Angehörigen/Betreuern leichter
  • Alltagsaufgaben fallen leichter

Warum mein Konzept gut für deinen Angehörigen, Gruppen von Förderzentren/Werkstätten und Bewohner eines gemeinsamen Wohnhauses ist?

  • Die Artikulierung wird verbessert (z.B.: mein linkes Bein schmerzt)
  • Durch die Stärkung des Selbstvertrauens wächst auch der Mut
  • Die Offenheit gegenüber anderen Menschen steigert sich.
  • Mindert Ängste
  • Der Umgang mit verschiedensten Materialien regt zur Kreativität an und erleichtert so die ein oder andere Herausforderung im Alltag
  • Durch spielerisches Handeln wird das Gelernte besser aufgenommen.
  • Fördert die körperliche Beweglichkeit
  • Fördert die Kreativität, die zur Selbständigkeit anregt

Mein Konzept, eigens kreiert für den Mentalbehindertensport, soll euch  zeigen, dass es auch für Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung umsetzbar ist und somit zur Bewegungsvielfalt inspiriert.

„In allen Beiträgen auf meiner Homepage wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.“

Quelle